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Das Geschlecht der Ockenfuß


Die Ockenfuß waren ein altes Bürgergeschlecht der Stadt Offenburg. Jacob O. zu Windschläg erhält von Johannes von Diersburg und seiner Gattin Clara deren Anteil an einem Hofe in Windschläg 18. 1. 1844. Sifridus dictus O. zu Windschläg, Sohn des Johannes, und seine Gattin Adelheid haben den Münchhof von Allerheiligen in Windschläg in Erbpacht 7. 6. 1855. Ficolaus dictus O. zu Windschläg und seine Gattin Anna verkaufen ein Pfund Geldes in Windschläg 29. 8. 1864. Conrad und Oberlin O. treten zu Offenburg als Zeugen auf 17. 8. 1890. Oberlins Sohn, Jacobus, zu Offenburg ist Zeuge 9. 8. 1897 und ist Mitpfleger des Andreasspitals 1408. 1416. Johann O. Conventherr in Allerheiligen 1446. Bernhard von Schauenburg wird mit den von dem gestorben Adam von Winterthur heimgefallenen Lehen, auf die Bernhard seine Gattin Agnes, Tochter des Claus O. zu Straßburg, mit 400 fl. bewittumt hatte, vom Markgrafen von Baden belehnt 14. 2. 1476. Lukas O. ist Meister des Andreasspitals zu Offenburg 1488 Laux O. Bürger in Haslach, Vogt der Witwe Ursula Stehelerin von Stockburg geborenen Münch von Rosenberg 24. 9. 1574. Christine, Gattin des Lukas O. zu Haslach, Patin zu Gengenbach. Bartlin O., Bürger in Appenweier, verkauft ein Joch Ackers daselbst 18. 1. 1688. Lorenz Oken (eigentlich Okenfuß), geboren in Bohlsbach bei Offenburg l. 8. 1779; gestorben Zürich 11. 8. 1851 bekannter Naturphilosoph und Naturforscher.
 
Wappen:
Wohl ursprünglich Hausschild: auf einer aufgerichteten Mondsichel stehend eine Hausmarke, vorn von einem linksgekehrten abgehackten Menschenfuße, hinten von einem rechtsgekehrten Schlächterbeile beseitet. (Siegel des Laux O. 1574).
In Gold zwei gekreuzte schwarze Ochsenfüße mit blutiger Schnittfläche oben. (Abbildung von 1708 im freiherrlich Schauenburgschen Archive zu Gaisbach / Oberkirch)


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